Die GPS-Laufuhr und der Fitness-Tracker sind die neuen Schmuckstücke am Arm von Ausdauersportlern im Freizeit- und Wettkampfsektor.
In der Gruppe oder aber alleine unterwegs stellt sich immer wieder die Frage: Warum die Ergebnisse dieser GPS-Empfänger so unterschiedlich?

Die ermittelten Streckenlängen differieren tlw. bis zu einem Kilometer bei einem Marathonwettkampf. Die Veranstalter werben mit der offiziellen Vermessung und hierzu gibt es auch ein zertifiziertes Protokoll.
Es ist erst einmal sehr verwunderlich, welche Ergebnisse hier angezeigt werden; teilweise liegt das aber auch an den individuellen Grundeinstellungen zum Schrittmaß, Höhenkalibrierung usw. in den GPS-Trackern.
Ein Beispiel: Berlin-Marathon am 29.09.2019 (als Pacer für 4:30 Std. dabei)
Meine Garmin-Smartwatch Fenix 3 zeigt nach der Laufzeit von 4:27:10 die Streckenlänge mit 42,9 km an. Dass sind rund 700 m zu lang (der Autor).

Die folgenden Beiträge beleuchten das Thema der GPS-Messmethodik und der Fehlereinflüsse.

Es gibt eine empirische Untersuchung von Lauf-Trackern mit der parallelen Vermessung mit Jones-Counter. Die Berichte zeigen die Kriterien und Unterschiede auf.

Karl Josef Roth • 11/2019 + 10/2020

GPS-Vermessung in Sport und Freizeit
(Autor: Karl Josef Roth)

Vermessungen von Straßenläufen oder das Märchen von den GPS-Uhren
(Autor: Wolfgang Timm)

GPS Vermessung durch Tracker
(Beitrag in GermanRoadRaces „Wir sind Laufsport“)